Skip to main content

ERNST-Dieselpartikelfilter für den Austausch

Nahezu alle modernen Dieselfahrzeuge verfügen über einen werksseitig eingebauten Dieselpartikelfilter (DPF). Dieser muss in der Regel nach ca. 80.000 – 160.000 km ausgetauscht werden. Dafür hält ERNST ein umfassendes Produktprogramm bereit, das kontinuierlich aktualisiert und erweitert wird.

Die Premium-Qualität der ERNST-Dieselpartikelfilter überzeugt Handel, Werkstatt und Autofahrer

ERNST-Dieselpartikelfilter in Premium-Qualität – Ihre Vorteile

  • Optimale Filterung des Abgases durch die Verwendung von Wandstromfiltern mit einem Wirkungsgrad von nahezu 95%
     
  • Ausreichende Dimensionierung der Filtermodule für volle Motorleistung
    (Achten Sie auf die korrekte Einstellung der peripheren Komponenten)
     
  • Zeit- und kostensparende Montage durch hohe Passgenauigkeit
     
  • Lieferung des ERNST-DPF inklusive aller erforderlichen Montageteile
     
  • Hohe Lebensdauer durch die sorgfältige Auswahl der Materialien
    (Gehäuse ausschließlich aus Edelstahl, Filtermodule von namhaften Herstellern)

Partikel zuverlässig herausfiltern

Im Abgas, das während des Verbrennungsprozesses entsteht, sind gasförmige und feste Bestandteile, sogenannte Feinstäube, enthalten. Insbesondere bei Dieselmotoren enthalten die Feinstäube einen hohen Anteil an Rußpartikeln. ERNST-Dieselpartikelfilter sorgen zuverlässig dafür, dass diese feinen Partikel nicht in die Umwelt gelangen.

Filterkanäle im Wandstromfilter

Im ERNST-Partikelfilter kommen ausschließlich Wandstromfilter zu Einsatz.

Der Wandstromfilter besteht aus Keramikmodulen mit vielen Kanälen, die wechselseitig verschlossen sind. Das Filtern des Abgases geschieht in einem zyklischen Prozess: Das Abgas strömt in die Kanäle ein, gasförmige Stoffe durchdringen die porösen Wände, feste Bestandteile werden durch die Porosität zurückgehalten und lagern sich an den Wänden an. In einem kontinuierlichen Regenerationsprozess brennt der Ruß ab und der Filter kann wieder neu beladen werden. 

Regelmäßige Filter-Regeneration

Damit der Dieselpartikelfilter seine Wirkung langfristig behält, ist eine regelmäßige Filter-Regeneration wichtig. Sobald eine Abgastemperatur von 500 - 600 °C erreicht ist, entzündet sich der angelagerte Ruß und verbrennt. Der Dieselpartikelfilter kann wieder neu beladen werden. Dieser Prozess läuft kontinuierlich ab. Man unterscheidet zwischen zwei verschiedenen Regenerationsverfahren.

Passive Regeneration 

Die natürliche Regeneration erfolgt automatisch und kontinuierlich, indem der auf dem Filter angelagerte Ruß selbststätig verbrennt. Voraussetzung für diesen Regenerationsprozess ist allerdings, dass der Dieselpartikelfilter die dafür notwendige Betriebstemperatur von 500 - 600 °C erreicht.

Aktive Regeneration 

Bei der dynamischen bzw. erzwungenen Regeneration greift das Motormanagement aktiv ein. Der Beladungszustand des Filters wird über die Software im Steuergerät ständig überwacht. Muss er regeneriert werden, wird über die Nacheinspritzung von Kraftstoff die Abgastemperatur soweit erhöht, dass sich der Ruß auf dem Filter entzündet und komplett abbrennt.

Stop-and-go-Verkehr und die Folgen

Wie bereits erwähnt, sind für die Regeneration des Dieselpartikelfilters Abgastemperaturen von 500 - 600 °C notwendig. Beim häufigen Stop-and-go-Verkehr werden diese Temperaturen allerdings nur selten erreicht. Lesen Sie, wie Sie mit Ihrem Fahrverhalten die aktive Regeneration Ihres Dieselpartikelfilters unterstützen können.

Werden die Temperaturen zur natürlichen Regeneration des Dieselpartikelfilters nicht erreicht, sind die Folgen gravierend: Die Rußbeladung des Filters steigt an und mit ihr der Abgasgegendruck. Dadurch werden sowohl der Wirkungsgrad des Motors als auch das Beschleunigungsverhalten des Fahrzeuges beeinträchtigt. Das Motormanagement versucht ständig, den Beladungszustand in einem bestimmten Bereich zu halten. In der Folge werden häufiger aktive Regenerationen eingeleitet. Dadurch steigt der Kraftstoffverbrauch.

Unser Tipp zum richtigen Fahrverhalten:

Führen sie regelmäßig Regenerationsfahrten durch. Mit diesen Regenerationsfahrten erreichen Sie wieder eine höhere Abgastemperatur, die dann eine natürliche Regeneration des Filters bewirkt. Beachten Sie dabei bitte die vom Fahrzeughersteller für Regenerationsfahrten vorgegebenen Hinweise.

ERNST: Partner der Werkstatt

Die Abgasnachbehandlung bei Dieselmotoren ist ein äußerst komplexes System. Der Dieselpartikelfilter ist in diesem System ein wichtiger Bestandteil. Jedoch kann er nur korrekt funktionieren, wenn alle peripheren Komponenten einwandfrei arbeiten. Treten Störungen im System auf, kann die Fehlersuche sehr schnell zu einer Herausforderung werden.

So unterstützen wir Sie:

Wenn die elektronische Anzeige leuchtet, das Fahrzeug keine Leistung mehr erbringt oder der Kraftstoffverbrauch extrem hoch ist, wird die Fehlersuche schnell zur Herausforderung. Wir unterstützen Sie dabei, das notwendige Know-how für die Fehldiagnose und die Reparatur des Dieselpartikelfilters aufzubauen.

Checkliste

Erste wertvolle und praxisbezogene Tipps für die Fehlersuche liefert unsere Checkliste mit einzelnen Prüfschritten. Sie liegt jedem Dieselpartikelfilter bei.

Tagestraining für Werkstattpartner

Rund um den Dieselpartikelfilter, die Fehlersuche und das Thema „Abgasnachbehandlung bei modernen Dieselfahrzeugen“ haben wir in Zusammenarbeit mit dem Hamburger Unternehmen Trainmobil ein umfassendes und praxisorientiertes Tagestraining für Werkstattpartner entwickelt.

Die renommierten Branchenpartner vermitteln grundlegende technische Informationen und zeigen im praktischen Teil des Trainings, wie die genaue Bauteilprüfung mit unterschiedlichen Mess- und Prüftechniken funktioniert.

Haben Sie Interesse an dem DPF-Training? Dann sprechen Sie ihren Großhandelspartner an. Weitere Informationen und Trainingsinhalte sind hier abrufbar:

 https://www.trainmobil.de/artikel-ernst